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Der Expräsident vom FC Barcelona hat zum fünften mal seine Entlassung aus der Untersuchungshaft gefordert und diese wurde erneut abgelehnt.
“Dia Audiencia Nacional” hat den von seinen Anwälten eingelegten Widerspruch auf die Inhaftierung heute zurückgewiesen. Seit dem 25. Mai 2017 ist Sandro Rosell bereits hinter Gittern wegen mutmaßlicher Geldwäsche. Diese wird in Bezug auf Beträge die bei Spielerrechten der brasilianischen Nationalmannschaft in Form von illegalen Provisionen an verschiedene Personen und Organisationen ausgezahlt worden sein sollen vermutet.
Bereits zu Beginn des Verfahrens hatte Richterin Carmen Lamela eine Fluchtgefähr Rosells gesehen und ihn daher in Untersuchungshaft senden lassen. Dieser Einschätzung stimmte das Gericht heute ebenfalls zu da sie eine Vernetzung mit illegalen Organisationen bei der mutmaßlichen Geldwäsche vermuten. Da eine Wahrscheinlichkeit der Vernetzung zwischen Rosell und diesen Organistaionen und Personen besteht, scheint dem Gericht die Fluchtgefahr noch aktuell zu sein.
Im Falle einer Verurteilung könnte Sandro Rosell zu insgesamt bis zu 6 Jahren Jahren Haft verurteilt werden.
Das Gericht hat Rosell aber indirekt die Tür geöffnet indem es ihm nahegelegt hat ein höheres Angebot bei der Kaution zu machen um mit der höheren Summe seine tägliche Verfügbarkeit zu garantieren.
Interessanterweise ist das Thema Sandro Rosell in Barcelona nicht wirklich aktuell. Zwar berichten Medien davon, allerdings spricht die Stadt davon nicht. Ein größeres Thema ist eher die Unabhängigkeit Kataloniens und die damit verbundene Verbleib Barças in der Liga. Die Stimmung in der Stadt ist gelassen obwohl niemand so genau weiß was passieren wird.

 

Sandro Rosell bleibt im Gefängnis
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